Haus sanieren Schritt für Schritt Anleitung - so anfangen!

Haus sanieren Schritt für Schritt Anleitung - so anfangen!

Haus sanieren Schritt für Schritt Anleitung - so anfangen!

Sie wohnen in einem Altbau und planen eine umfassende Sanierung? Dann ist es wichtig, dass Sie sich zunächst eine Übersicht über alle erforderlichen Schritte machen und diese in der Ausführung konkret befolgen. Nur so ist garantiert, dass es keine unerwünschten Zwischenfälle oder zusätzliche Kostenfallen gibt. Wir verraten Ihnen, wie Sie beim Haus sanieren am besten vorgehen.

 

Die richtige Reihenfolge bei den Sanierungsmaßnahmen: Darauf kommt es an

1. Schritt: Gute Planung ist alles!

An erster Stelle der Kernsanierung einer Immobilie steht die Planung. Natürlich können Sie nicht einfach loslegen, sondern müssen sich vorher schon einen genauen Plan machen. Sind Sie Laie, holen Sie sich dabei die Hilfe eines Fachmanns, etwa eines Architekten oder versierter Baufirmen. Bevor Sie mit der Modernisierung starten, sollte natürlich auch die gesamte Finanzierung stehen. Bedenken Sie, dass eine vollständige Altbausanierung erhebliche Kosten verursacht, für die Sie unter Umständen einen Kredit aufnehmen müssen.

 

2. Schritt: Abriss und Rohbauarbeiten

Steht dann der gesamte Plan, kann mit dem Abriss begonnen werden. Denken Sie hier an den Kostenfaktor: Demontieren Sie alles, was wirklich raus muss, mit einem Mal. So können Sie alle Altteile gemeinsam in einem Container entsorgen, was Kosten spart. Ist der Abriss erfolgt, folgen die Rohbauarbeiten. Der Rohbau betrifft Decken und Wände. Planen Sie also, eine alte Wand herauszureißen, neue Böden zu verlegen oder Zwischenwände zu setzen, ist das der nächste Schritt. Diese Rohbauarbeiten können, je nachdem, was Sie genau planen, eine Weile in Anspruch nehmen. Neue Estrichböden zum Beispiel sollten mindestens sechs Wochen lang trocknen. Zum Rohbau zählt übrigens die neue Dacheindeckung, sollten Sie diese planen. Wenn alles glatt läuft, kann das Dach parallel zu den anderen Rohbauarbeiten neu eingedeckt werden. Während der Dacheindeckung kann bereits mit der Erneuerung diverser Haustechnik begonnen werden. Bedenken Sie allerdings, dass eine Dämmung des Daches auf jeden Fall vor der Elektroinstallation im Haus erfolgen muss.

 

3. Schritt: Kanal- und Wasserarbeiten, Erneuern der Heizung

Sind die ersten beiden Schritte erledigt, können Abwasserrohre und Wasserleitungen verlegt werden. Achten Sie dabei auf das richtige Gefälle! Haben Sie einen Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateur beauftragt, verlegt dieser im nächsten Schritt dann die Heizungsrohre. Ebenso ist er für die Installation der Wand- und Fußbodenheizungen sowie der Vorwandinstallationen im Bad zuständig. An diese werden im Anschluss die Sanitärelemente angebracht. Ist der Heizraum fertig verputzt, kann hier im nächsten Schritt die Heizungsanlage montiert werden.

 

4. Schritt: Elektroinstallation

Sind vorgenannte Arbeiten erledigt, kann sich der Elektriker an die Arbeit machen und Kabel verlegen sowie Schalter und Steckdosen setzen. Auch für Türöffner und elektrische Rollladenantriebe ist der Elektriker zuständig.

 

5. Schritt: Aussendämmung, Fenster und Innenputz

Die Fenster können logischerweise erst dann eingesetzt werden, wenn der Aussenbereich fertig gedämmt ist. Sind diese verbaut, kann man mit dem Innenputz beziehungsweise der Verlegung der Fliesen beginnen. Während der Putz an den Wänden trocknet, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Fußböden im Haus zu erneuern. Erst dann können Treppen, Innentüren und unter Umständen eine neue Haustür verbaut werden.

 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen groben Überblick darüber verschaffen, welche einzelnen Schritte bei einer Altbausanierung in der Regel notwendig sind. Mit der richtigen Planung müssen Sie den Aufwand nicht scheuen!

 

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